#WolfvorOrt - Besuch im Dürbheimer Landmarkt

09.03.2021, 15:50 Uhr

 

Er stand schon kurz vor dem Aus, doch nach der Übernahme durch das neue Vorstandsteam hat er eine stabile und erfreuliche Entwicklung genommen: der Dürbheimer Landmarkt. Bei meinem Besuch in Dürbheim habe ich mir von Vorstandsmitglied Anton Keller über die aktuelle Lage des Landmarkts berichten lassen. Der Markt, der 2016/2017 ein Insolvenzverfahren hinter sich bringen musste, stellt die Nahversorgung in Dürbheim sicher und ist zentral direkt am Rathaus gelegen. Coronabedingt, vor allem im ersten Lock-down 2020, hat sich ein spürbarer Anstieg des Umsatzes ergeben. Zugleich stiegen aber auch die Kosten, da aufgrund des Infektionsrisikos zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weniger oder gar nicht mehr eingesetzt werden konnten. Deshalb stiegen Aufwand und Kosten für die hauptamtlichen Mitarbeiter.

Ohne das ehrenamtliche Engagement sei der Landmarkt nicht möglich, berichtete Anton Keller. Der Einsatz vieler Dürbheimerinnen und Dürbheimer sei groß, zugleich spüre er aber auch, dass es schwieriger werde, vor allem jüngere Ehrenamtliche zu gewinnen.

Der Landmarkt ist ein Beispiel dafür, dass durch ehrenamtliche Arbeit auch bedeutende Infrastruktur in Gemeinden aufgebaut und aufrechterhalten wird. Umso wichtiger ist es, ehrenamtliche Arbeit noch mehr zu würdigen. In der nächsten Legislaturperiode setze ich mich weiterhin für eine Ehrenamtskarte ein. Wir wollen das Ehrenamt durch ein spezielles Förderprogramm für ehrenamtliche Strukturen, die Einführung einer Ehrenamtskarte und die Errichtung eines Netzes von Ehrenamtsansprechpartnern auf Landkreisebene fördern!