Förderung von Innenstadtberatern - IHK Schwarzwald-Baar-Heuberg erhält 68.438,99 Euro

14.07.2021, 17:21 Uhr

 

„Das Land Baden-Württemberg fördert Innenstadtberater bei Industrie- und Handelskammern und Regionalverbänden im Land mit insgesamt 1,6 Millionen Euro. Auf die Industrie- und Handelskammer Schwarzwald-Baar-Heuberg entfallen davon 68.438,99 Euro“, berichtet Guido Wolf MdL, CDU-Landtagabgeordneter des Wahlkreises Tuttlingen-Donaueschingen.

Die Förderung ist Teil der Initiative „Handel 2030“. Mit dieser Unterstützung soll Innenstadtakteuren dabei geholfen werden, sich zukunftsfähig aufzustellen. Damit soll ein wichtiger Beitrag zur Bewältigung der Folge der Corona-Pandemie geleistet werden. Die Innenstadtberater sollen die lokalen Akteure in den Kommunen einer Region dabei unterstützen, den Einzelhandel nachhaltig zu stärken und damit gleichzeitig die Vitalität und Attraktivität der Innenstädte und Ortszentren zu sichern. Ziel ist es, dass die Innenstädte auch nach der Pandemie lebenswert und attraktiv bleiben.

Bereits vor der Pandemie hat der strukturelle Wandel der Branche und der verstärkte Online-Handel zu Frequenzverlusten, Umsatzrückgängen und Leerständen insbesondere in kleineren und mittelgroßen Städten geführt. Die Corona-Pandemie hat diese Entwicklung vielerorts massiv beschleunigt. Deshalb ist es so wichtig, dass wir die Initiative „Handel 2030“ fortgesetzt und mit konkreten Maßnahmen wie den Innenstadtberatern gezielt gegensteuert wird.

Weitere Informationen

Die Innenstadtberater werden bei regionalen Trägern wie Industrie- und Handelskammern sowie Regionalverbänden mit ausgewiesener Einzelhandelsexpertise angesiedelt und sind jeweils für Kommunen einer Region mit einer Einwohnerzahl zwischen 10.000 und 50.000 Einwohnern zuständig. Aufgabe der Innenstadtberater ist es, gemeinsam mit den Akteuren vor Ort auf Basis von Standortanalysen („Innenstadt-Checks“) Konzepte zur Stärkung der Innenstädte zu entwickeln und bei Bedarf auch bei der Umsetzung zu unterstützen. Dazu gehört insbesondere auch die Koordination und Moderation der Aktivitäten der jeweiligen Innenstadtakteure. Die Förderungen haben eine Laufzeit von 1. Juli 2021 bis 31. Dezember 2022.

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus hat insgesamt zehn Anträge der Industrie- und Handelskammern sowie Regionalverbände aus Baden-Württemberg bewilligt. Entsprechend der Förderbedingungen wurden jeweils bis zu 1,5 Innenstadtberater-Stellen sowie eine Projektassistenzstelle im Umfang von bis zu 0,5 Vollzeitäquivalenten geschaffen. Der Umfang der Stellen variiert dabei in Abhängigkeit von den Anträgen aus den Regionen. In den Regionen Stuttgart, Rhein-Neckar und Mittlerer Oberrhein wurden aufgrund der erheblich größeren Anzahl der Kommunen 1,5 Innenstadtberater-Stellen bewilligt.