Breitbandförderung des Landes Baden-Württemberg

PRESSEMITTEILUNG

06.09.2021, 11:56 Uhr
Bürgermeister Martin Numberger aus Geisingen und Guido Wolf MdL mit dem Förderbescheid.
Bürgermeister Martin Numberger aus Geisingen und Guido Wolf MdL mit dem Förderbescheid.

 

Wie der Landtagsabgeordnete Guido Wolf MdL mitteilt, wird der Breitbandausbau im Schwarzwald-Baar-Kreis mit 17.526.360,80 Euro und im Landkreis Tuttlingen mit 4.307.048 Euro durch das Land Baden-Württemberg gefördert.

Die Fördermittel in Höhe von 17.526.360,80 Euro fließen in insgesamt 33 Breitbandprojekte des Zweckverbands Breitbandversorgung Schwarzwald-Baar.

Im Landkreis Tuttlingen fließen die Gelder in Höhe von 4.307.048 Euro in insgesamt sieben Breitbandprojekte: Die Kommunalanstalt Breitbandinitiative Landkreis Tuttlingen BIT erhält 965.018 € für zwei Projekte. Die Gemeinde Königsheim bekommt 142.000 Euro, die Gemeinde Dürbheim 131.630 Euro. Des Weiteren erhalten die Städte Fridingen an der Donau 52.000 Euro, Geisingen 2.920.000 Euro und Mühlheim an der Donau 96.400 Euro.

„Es ist wichtig und erfreulich, dass die Landesregierung auch in der neuen Legislaturperiode die Breitbandförderung mit hohem Tempo fortsetzt und an dieser Stelle in die Zukunft unseres Landes investiert“, betont Guido Wolf MdL. Die Breitbandförderung soll dazu beitragen eine flächendeckende Versorgung mit schnellen Internetanschlüssen im ganzen Land zu erreichen.

Weitere Informationen:  

Die Förderung ist Teil des Breitband-Förderprogramms des Landes Baden-Württemberg. Aktuell wurden 339 neue Förderbescheide in Höhe von mehr als 400 Millionen Euro für den Breitbandausbau der Kommunen in Baden-Württemberg bewilligt. Zuvor waren in Baden-Württemberg in den vergangenen fünf Jahren mehr als 2.600 Breitbandprojekte mit insgesamt rund 1,165 Milliarden Euro gefördert worden. Zusammen mit weiteren Mitteln aus der Bundesförderung ergaben sich somit Investitionen für den Ausbau der digitalen Infrastruktur in Höhe von insgesamt 2,634 Milliarden Euro. Inzwischen verfügen 94,5 Prozent der Haushalte im Land über einen Anschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 50 Megabit pro Sekunde. 2015 waren es noch 71,6 Prozent, also über 20 Prozentpunkte weniger. Bei den Anschlüssen mit der noch schnelleren Gigabit-Geschwindigkeit war der Anstieg noch größer: von 1,4 Prozent der Haushalte zu Beginn der Legislaturperiode auf über 57 Prozent Ende 2020 – Tendenz steigend. Damit liegt Baden-Württemberg bereits sieben Prozentpunkte über dem Durchschnitt der Flächenländer.