Auftakt für die H2-Region Schwarzwald-Baar-Heuberg

13.02.2020
Guido Wolf MdL, Karl Rombach MdL, Waldemar Epple, Prof. Frank Allmendinger, Christian Klaiber, Claus Paal MdL
Guido Wolf MdL, Karl Rombach MdL, Waldemar Epple, Prof. Frank Allmendinger, Christian Klaiber, Claus Paal MdL

 

Am 13. Februar fand die Veranstaltung „Kick-off H2 Regio Schwarzwald-Baar-Heuberg“ am Hochschulcampus Tuttlingen statt. Von dem dort angesiedelten Innovations- und Forschungs-Centrum (IFC) geht eine Initiative aus, die den Fokus auf das Thema Wasserstoff richtet. Gemeinsam mit meinem Kollegen aus der CDU-Fraktion Karl Rombach MdL, der die Initiative angestoßen hat, haben wir das Projekt erfolgreich vorangetrieben und konnten nach intensiven Verhandlungen im Landeshaushalt 2020/21 finanzielle Mittel in Höhe von 300.000 Euro zum Projektstart bereitstellen.
Ich freue mich sehr, dass auch der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Claus Paal MdL, an dieser spannenden Veranstaltung teilnahm.

Unsere Automobilzulieferer in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg sind vielfach Teil der globalen Wertschöpfungsketten. Die Veränderungen in der Automobilwirtschaft betreffen uns also direkt und setzen die Zulieferer unter Druck. Unternehmen, die sich auf den Verbrennungsmotor fokussiert haben, stehen vor der Herausforderung, wie sie künftig am Markt bestehen können. Der Verbrennungsmotor wird zwar auch die nächsten Jahrzehnte noch eine Rolle spielen, doch wir werden künftig eine Neuverteilung erleben.

Als CDU setzen wir uns für Technologieoffenheit ein und befürworten einen breiten Mix an künftigen Antriebstechnologien. Für die Wasserstofftechnologie sehe ich in unserer Region gute Chancen und es ist die Aufgabe der Politik, einen solchen Prozess zu fördern und zu begleiten.

Neben Wasserstoff als Antriebsart, bestehen zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für diese Technologie: Wasserstoff kann beispielsweise als Speicher für Energie aus Wind und Sonne dienen. Weil die Wasserstofftechnologie dezentral aufgebaut werden kann, ist sie damit für kleine und mittlere Unternehmen ein vielversprechendes Geschäftsfeld, auch dient sie so der Sicherung der Spitzenlastbereitstellung in den Stromnetzen.

Im IFC in Tuttlingen soll die Wasserstoff-Technologie als Anschauungsobjekt für interessierte Firmen gezeigt werden. Darüber hinaus soll ein Netzwerk geschaffen werden, in dem Unternehmen mit der Forschung zusammenarbeiten können, um wettbewerbsfähige Produkte für die Wasserstofftechnik zu entwickeln. Prof. Frank Allmendinger vom Hochschulcampus Tuttlingen, Waldemar Epple vom Automotive Engineering Network aus Karlsruhe und Christian Klaiber von der Initiative Zukunftsmobilität aus Trossingen sowie viele weitere Fachleute haben diese Initiative auf den Weg gebracht und wollen die Chancen der Wasserstofftechnologie für die Wirtschaft in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg nutzbar machen – vielen Dank für Ihren Einsatz!