#WolfvorOrt - Gemeindebesuch in Königsheim

02.09.2020
CDU-Kreisvorsitzende Maria-Lena Weiss, Guido Wolf, Bürgermeister Konstantin Braun, Roland Stroppel, Jürgen Marth.
CDU-Kreisvorsitzende Maria-Lena Weiss, Guido Wolf, Bürgermeister Konstantin Braun, Roland Stroppel, Jürgen Marth.

 

Zu einem Gemeindebesuch in Königsheim im Rahmen dessen Sommertour haben Königsheims Bürgermeister Konstantin Braun und seine beiden Stellvertreter Roland Stroppel und Jürgen Marth den Landtagsabgeordneten Guido Wolf empfangen.

Sie informierten den baden-württembergischen Minister der Justiz und für Europa über aktuelle Themen in der Heuberg-Gemeinde. Mit stabil 560 Einwohnern und rund 500 Arbeitsplätzen ist, wie Wolf feststellte, „Königsheim im Grunde wirtschaftlich bärenstark“. Die in Königsheim insbesondere ansässigen metallverarbeitenden und Zuliefer-Betriebe sind jedoch besonders stark von den wirtschaftlichen Einbußen der Corona-Krise betroffen, sodass diese sonstige wirtschaftliche Stärke dazu führt, dass die Gemeinde Königsheim ebenfalls besonders von den wirtschaftlichen Folgen im Zuge der Krise besonders betroffen ist.

Bürgermeister Braun berichtete: „Königsheim muss einen Einbruch an Gewerbesteuereinnahmen hinnehmen, wie er zuvor noch nie vorgekommen ist. Die Einbußen sind leider sogar deutlich stärker als bei der Finanzkrise 2008/2009. Für eine kleine Gemeinde ist das eine echte Herausforderung, mit der wir uns nun auseinandersetzen müssen.“ Immerhin wären die Landeshilfen für die Kommunen in einem ersten Schritt für Königsheim echte Hilfen gewesen. Braun: „Für diese Hilfen des Landes sind wir sehr dankbar, sie waren für uns aber auch wirklich nötig.“ Unbürokratisch wären auch die Zahlungen des Landes für die Folgen der Kindergarten- bzw. Kita-Schließungen abgewickelt worden, sodass aufgrund dieser Schließungen bei der Gemeinde keine Unkosten hängen geblieben wären.

Trotz des wirtschaftlichen Einbruchs im Zuge der Corona-Krise ist die Nachfrage nach neuen Bauplätzen in Königsheim nach wie vor vorhanden. „Es ist eine Mischung aus Königsheimern, die hier bauen und Menschen, die hierherziehen wollen“, so Braun.

Von den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abgesehen, ist in und um Königsheim vieles angestoßen. „Hier zu leben, ist lebenswert, und das wollen wir weiter erhalten und verbessern“, so Braun und Roland Stroppel. Zur weiteren Stabilisierung der Stromversorgung auf dem Heuberg ist ein neues Umspannwerk in Bubsheim in Planung. Hinsichtlich einer besseren Breitband-Anbindung vor allem der Betriebe in der Gemeinde rechnet Königsheim damit, im kommenden Jahr einen Antrag auf Aufnahme ins stattliche Förderprogramm stellen zu können. Ein Markterkundungsverfahren ohne Interessensbekundung privater Firmen, was Voraussetzung für eine staatliche Förderung ist, ist inzwischen abgeschlossen.

Noch im ersten Halbjahr des kommenden Jahres hoffen Bürgermeister Braun und der Gemeinderat auf einen Spatenstich beim Bau des Radwegs Königsheim-Mühlheim.