Denkmalförderung für die Gnadentalkapelle

06.11.2020
Martin Lienhard, Vorsitzender der CDU Donaueschingen und Klaus Münzer, Ortsvorsteher von Neudingen.
Martin Lienhard, Vorsitzender der CDU Donaueschingen und Klaus Münzer, Ortsvorsteher von Neudingen.

 

 

Die Stadt Donaueschingen erhält vom Land im Rahmen der Denkmalförderung einen Zuschuss in Höhe von 121.380 Euro. Damit soll die Sanierung der Gnadentalkapelle in Donaueschingen-Neudingen gefördert werden. Die Sanierung der barocken Kapelle ist seit einigen Jahren ein großes Thema. Ich habe sie im Rahmen meiner Sommertour 2019 besucht und mit dem Förderverein über die Sanierungspläne und auch über die Probleme der Umsetzung gesprochen. Umso mehr freut es mich, dass die Gnadentalkapelle in Neudingen nun von den Landesmitteln profitieren kann. 

Mit der dritten und letzten Tranche des Denkmalförderprogramms 2020 werden rund 3,6 Millionen Euro für Erhaltung, Sanierung und Nutzung von 50 Kulturdenkmalen im Land gefördert. Die Mittel stammen überwiegend aus den Erlösen der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg. 

Baden-Württemberg verfügt über eine große Zahl an bedeutenden Denkmalen. Dazu zählen die mehr als 96.000 Bau- und Kunstdenkmale sowie über 82.000 archäologische Denkmale. Mit den zur Verfügung gestellten Mitteln wollen wir die Denkmale und ihre historische Bedeutung stärken und noch für nachkommende Generationen erhalten. Zu den geförderten Kulturdenkmalen gehören 20 private, 18 kirchliche und 12 kommunale Denkmale. Schwerpunktmäßig wurden mit dieser Tranche die Dach-, Fassaden- und Fenstersanierungen gefördert.