Pressemitteilung: „KI - made in Baden-Württemberg“

Förderung von Innovationsprojekten

12.01.2021, 13:49 Uhr

 

Im Rahmen des „KI-Innovationswettbewerbs Baden-Württemberg“ fördert das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau die Forschung und Entwicklung von Innovationen auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz (KI) mit 11,4 Millionen Euro. Insgesamt 44 ausgewählte Projekte aus dem baden-württembergischen Mittelstand sollen durch die Förderung technologische Hürden bei der Kommerzialisierung von KI überwinden und die Entwicklung von KI-Produkten und KI-Dienstleistungen „made in BadenWürttemberg“ beschleunigen.

„Mit dabei sind auch die Unternehmen ‚HB microtec‘ und ‚Eickemeyer – Medizintechnik für Tierärzte‘ aus Tuttlingen, die jeweils Teil eines geförderten Projektes sind. Am Projekt mit ‚HB microtec‘ ist außerdem die Hochschule Furtwangen beteiligt, die den Hochschulcampus Tuttlingen als Außenstelle unterhält. Ich freue mich sehr, dass in unserer Region Innovation und Fortschritt Zuhause sind! Projekte wie diese zeigen einmal mehr, dass kleine und mittlere Unternehmen in Baden-Württemberg häufig ganz vorne mit dabei sind. Darauf können wir im Ländle stolz sein“, betont der CDU-Landtagsabgeordnete Guido Wolf.

Der globale Wettbewerb in Sachen KI entwickelt sich extrem schnell. Um am Ball zu bleiben muss Baden-Württemberg selbst ein führender Entwicklungsstandort für KI werden. Unternehmen und Startups, die erfolgreich eigene KI-Produkte und Dienstleistungen auf den Markt bringen, sind dafür unentbehrlich. Mit dem Innovationswettbewerb gibt das Land Baden-Württemberg ambitionierten jungen und etablierten Firmen zusätzlichen Schub, um ihre Ideen in die Umsetzung zu bringen. Künstliche Intelligenz kann die Wettbewerbsfähigkeit der baden-württembergischen Kernbranchen nachhaltig stärken und gleichzeitig neue Wachstumsfelder erschließen - beispielsweise in der Gesundheitswirtschaft, im IT-Bereich oder bei wissensintensiven Dienstleistungen.

Die geförderten Projekte mit Tuttlinger Beteiligung sind:

Hochschule Furtwangen, Synop-Systems UG (Holzgerlingen) und HB microtec GbR (Tuttlingen) mit dem Projekt „KInCNC“: Optimierung von Fräsprozessen für Präzisionskomponenten mit KI-Methoden.

Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO (Stuttgart), SmartIT GbR (Herrenberg) und Eickemeyer – Medizintechnik für Tierärzte KG (Tuttlingen) mit dem Projekt „ERIZT“: Erkennung von intraoperativen Zwischenfällen in der Tiermedizin auf Basis von KI.

Weitere Informationen:

Die 44 geförderten Projekte decken ein breites Spektrum an KI-Technologien, Branchen und Anwendungsfeldern ab. So werden unter anderem Innovationsvorhaben in den Bereichen Industrie, Dienstleistungswirtschaft, Gesundheit, Mobilität, Handel, Logistik, Energie und Bauwirtschaft gefördert. Insgesamt sind 73 kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus Baden-Württemberg daran beteiligt. Am Wettbewerb teilnehmen konnten sowohl Einzelunternehmen als auch Projektkonsortien, die aus jeweils mindestens zwei KMU und einer Forschungseinrichtung bestehen. Die Fördersumme pro Projekt beträgt je nach Umfang des Vorhabens zwischen 110.000 Euro und 420.000 Euro. Zusätzlich zur Landesförderung investieren die KMU weitere 9,1 Millionen Euro. Alle Projekte sollen bis Dezember 2021 abgeschlossen sein.