RegioWIN - Landesregierung prämiert Projekte

PRESSEMITTEILUNG

15.04.2021, 10:15 Uhr

 

Am 14. April wurden im Rahmen einer virtuellen Verleihung insgesamt 24 Leuchtturmprojekte im Landeswettbewerb „RegioWIN 2030 – Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit“ prämiert. Mit dabei sind auch zwei Projekte aus der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg:

  • VIAS“: Vernetztes Innovations- und Anwendungszentrum für Simulation und smarte Systeme (Stadt Villingen-Schwenningen mit Hochschule Furtwangen, IFC Tuttlingen, Schwarzwald-Baar-Klinikum und DRK)
  • „H2-Real- & Testlabor“: Reallabor für Wasserstoff-Systeme – Errichtung der Schulungs- und Testumgebung für H2-Technologie der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg (Wasserstoffregion Schwarzwald-Baar-Heuberg mit dem IFC Tuttlingen)

„Ich freue mich sehr, dass gleich zwei Projekte in unserer Region unter den Gewinnern des Wettbewerbs sind und das Innovations- und Forschungs-Centrum Tuttlingen (IFC) mit seinem Know-how an beiden Projekten beteiligt ist. Die Projekte zeigen wieder einmal eindrücklich, dass bei uns die Innovation Zuhause ist. Mit dem Wettbewerb ‚RegioWIN 2030‘ nutzen wir die regionale Vor-Ort-Kompetenz, um Innovations- und Nachhaltigkeitsprojekte umzusetzen und eine moderne Infrastruktur voran zu bringen“, betont Guido Wolf, CDU-Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Tuttlingen-Donaueschingen. „Das Projekt ‚H2-Real- & Testlabor‘ habe ich mit meinem Kollegen Karl Rombach von Anfang an begleitet; wir haben uns dafür eingesetzt, dass 300.000 Euro aus den Fraktionsmitteln der CDU-Landtagsfraktion als Startkapital beigesteuert werden konnten. Es ist erfreulich, dass aus dem einst zarten Pflänzchen ein Hochgewächs zu werden scheint. Wasserstofftechnologie ist nach meiner Einschätzung eine der wichtigsten Zukunftstechnologien auf dem Weg zu einem klimafreundlichen Mobilitätsmix“, so Wolf weiter.

Weitere Informationen:

Der Wettbewerb ist ein zentraler Baustein im Rahmen der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg in der Förderperiode 2021-27. Das Land will etwa 80 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) für RegioWIN-Projekte einsetzen und mit Landesmitteln ergänzen. Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau hat in Kooperation mit dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst und dem Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz den Wettbewerb „Regionale Wettbewerbsfähigkeit durch Innovation und Nachhaltigkeit – RegioWIN 2030“ für die Förderphase 2021-2027 des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) der Europäischen Union aufgelegt, um im Rahmen eines Bottom-up-Prozesses die regionale Vor-Ort-Kompetenz optimal zu nutzen. „RegioWIN 2030“ zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit in den Regionen durch Innovation und Nachhaltigkeit zu verbessern und damit zu einer zukunftsfähigen Regionalentwicklung beizutragen. Regionen, Landkreise, Städte und Gemeinden wurden von Februar bis Dezember 2020 aufgefordert, entsprechende Wettbewerbsregionen zu formieren und zusammen mit Akteuren aus Wirtschaft, Wissenschaft, der Gesellschaft und Verwaltung Stärken und Schwächen ihrer Wettbewerbsregion in eine Strategie zu überführen. Mit der Prämierung der Leuchtturmprojekte eröffnet sich den teilnehmenden Regionen nicht nur die Möglichkeit, einen Antrag auf Förderung aus dem EFRE im Rahmen des Operationellen Programms 2021-2027 für Baden-Württemberg zu stellen. Ergänzend kommt eine Förderung aus Landesmitteln hinzu. Die elf Konzepte der Wettbewerbsregionen beinhalten 110 strategische Projekte. 38 davon wurden für eine Förderung im Rahmen des EFRE als sogenannte Leuchtturmprojekte eingereicht. 72 Projekte sind sogenannte Schlüsselprojekte, die unabhängig von einer EFRE-Förderung von den Regionen für die Umsetzung ihres jeweiligen Regionalen Entwicklungskonzeptes vorgesehen sind. Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus den Kommunen, den Regionen, der Regionalwissenschaft, der Wirtschaft, der Gewerkschaften, der Hochschulen und der Querschnittsziele Umwelt und Gleichstellung bewertete im März 2021 die Regionalen Entwicklungskonzepte und wählte die jetzt prämierten Leuchtturmprojekte aus.